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  Maremmano Treffen vom 11. Juli 04 in Schwarzenberg
 

 

 

Was Anfänglich ein Treffen von 2 bis 3 Personen zu einem gemeinsamen Spaziergang war, hat sich relativ schnell zu einem Anlass von 10 bis 15 Leuten entwickelt.

Am Sonntag, am 11. Juli, war es wieder einmal so weit. Eine illustre Gruppe von Maremmano Besitzern hat sich auf Initiative von Gino (Zingaro) zu einem Erfahrungsaustausch und einem gemeinsamen Spaziergang in Schwarzenberg bei Luzern, zusammengefunden.



Die Hunde (von Links): Massimo, Gina, Zingaro, Tjango, Neiva, Luna, Sardo, Xenia und Leo

Morgens um 10 Uhr habe ich als letzter, nach ein paar verfehlten Abzweigungen, den Sammelplatz erreicht, wo unübersehbar ein paar weisse Riesen auf dem Parkplatz herumstanden. Ein paar staunende Fussgänger sind ehrfurchtsvoll stehen geblieben.

Anschliessend sind wir mit insgesamt 9 Hunden, wovon 8 Maremmanos, zum Spaziergang aufgebrochen. Dank des trüben Wetters war keine Menschenseele unterwegs. So konnten wir das ganze Rudel von der Leine lassen, der Albtraum jedes Wildhüters. Der einzige Mensch der uns begegnete war ein Briefträger auf dem Sonntagsspaziergang, der berufsbedingt keine Angst vor Hunden haben durfte, wie er mir versicherte. Mutig schritt er durch das Rudel, das überhaupt keine Notiz von ihm nahm.

Bis auf ein Mal, ist keinem Hund in den Sinn gekommen, im Wald zu jagen. Ein paar kräftige Worte haben dann auch diesen Hund davon überzeugt, dass sein Platz im Rudel ist. Ich staune jedes Mal von neuem, wie gesittet sich die Maremmanos im Rudel benehmen und wie gut sie sich führen lassen. Egal ob Hündinnen oder Rüden, es gibt keine Keilereien. Nur mein Leo hängt ab und zu den Macho raus und fängt an zu streiten. Alle andern Rüden üben sich in vornehmer, italienischer Zurückhaltung.

Es wurde viel geplaudert und gelacht und es konnten viele Erfahrungen ausgetauscht werden. Es war auch interessant zu hören, dass eigentlich alle mehr oder weniger die selben Probleme haben oder hatten. So können immer wieder Tipps weitergegeben werden, die den etwas weniger erfahrenen Haltern zu gute kommen.

Das Wetter hat leider nicht so mitgemacht, trotz allem hatten wir das Glück trocken zu bleiben. Geplant war eigentlich eine kleine Alpwanderung mit anschliessender Grillerei. Nun wurde die Wanderung eben etwas kürzer und flacher, dafür die Bäuche etwas dicker. Wir konnten uns in einem Restaurant gediegen die Bäuche voll schlagen, mit alpenländischen Mengen von guten Speisen, während draussen der Regen prasselte. Wieder einmal hat es sich gezeigt, dass die Maremmano Menschen genau so gemütlich und verträglich sind wie ihre Hunde.

Ich glaube ich übertreibe nicht, wenn ich sage, dass es allen sehr gut gefallen hat und alle, Menschen und Hunde, voneinander profitieren konnten.
Ich möchte mich nochmals, im Namen aller, für den gelungenen Anlass bei Gino und seiner Frau Isabella sowie seiner Familie bedanken.

Bruno mit Leo
 

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