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Beschreibung/Charakter:
Zu ihrer Geschichte:
Lana hat uns beim eiligen Abstieg aus einem Klettergebiet in Ostsardinien
(Cala Gonone) bei starkem Regenschauer erspäht. Sie hat wohl dort
in einem Macchia-Schutthang nahe einer Baustelle ausserhalb des Ortes
gehaust. Wir vermuten, dass sie die Dorfhunde vertrieben haben und sie
deshalb auch ausserhalb lebte. Die Gegend dort wirkte furchtbar negativ,
es stank undefinierbar nach verscharrten Tieren ähnlich einer Gerberei.
Lana hat sich unserem Sohn ans Bein gehängt und war durch nichts
mehr wegzukriegen. Sie war recht dünn und sehr scheu. Nach 10 Minuten
langen Versuchen sie abzuwimmeln und zu verscheuchen nahmen wir sie mit,
bzw. gaben ihren Bemühungen nach mitzukommen. Durch die Hilfe eines
Tierarztes (was wir jetzt alles in italienisch für Wörter können!)
hatten wir keine Probleme bei der Ausreise.
Wenn ich heute überlege wie weit sie vom Klettergebiet bis zum Campingplatz
in ihrer Verfassung mitlief, dann hat sie es wohl sehr ernst gemeint mit
uns. Sie wurde gebadet und anschliessend entzeckt (habe noch nie zuvor
kirschtomatengrosse Zecken gesehen). Von den grossen hatte sie 4 bis 5
und an die 50 normale. Sie muss da oben doch einige Tage durchgehalten
haben. Abends war sie glücklich über einen Teller Reis mit ein
paar Leckerlis drin, die wir immer im Camper dabei haben, weil wir sehr
gerne Hunde um uns haben. Nach Rückfragen im Ort und auf dem Zeltplatz
konnte nicht festgestellt werden ob sie jemandem gehörte. So verwahrlost
wie sie war, hat uns das nicht verwundert.
Sie
hat den Urlaub mit uns noch sehr genossen, brauchte und braucht auch heute
noch viel Nähe zu ihrem "Rudel". Sie hat auf Sardinien
in kürzester Zeit bereits Komm und Sitz gelernt, überhaupt lernt
sie sehr sehr schnell und eifrig. Manchmal ist sie etwas faul. Wenn sie
genau weiss was man von ihr will, tut sie es gerne, insgesamt ist sie
sehr kooperativ. Wenn es kein Programm gibt zwischen Spiel- und Gassieinheiten,
nervt sie nicht, sondern akzeptiert es und schläft einfach (z.B.
im Boot, im Auto, in der Arbeit unterm Schreibtisch). Als wenn sie wüsste,
dass wenn es nicht so wäre, wir einen guten Platz für sie suchen
müssten....
Aber ich glaube
mittlerweile würden wir ihr hinterherlaufen....
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