| |
Beschreibung/Charakter:
Nanuk ist überaus freundlich zu allen Menschen, aber auch zu anderen
Tieren. Das rassetypische Misstrauen gegen fremde Personen konnte ich
bisher noch nicht oft erleben. Mit unserer Katze versteht er sich im Haus
recht gut, draußen wird sie aber gejagt, wie übrigens jede
andere Katze auch.
Obwohl
Nanuk erst seit April bei uns ist, gehorcht er schon recht gut. Auf bekannten
Strecken kann ich ihn von der Leine lassen, es passiert jedoch manchmal,
dass er einfach dorthin läuft wo es ihm gefällt (wenn ich ihn
beim Ausreiten mitnehme, bleibt er aber immer in meiner Nähe). Es
braucht dann viel Geduld, dass er wieder zu mir kommt und manchmal muss
ich ihn auch zurückholen.
Leider ist er mit Leckerlis nicht immer zu motivieren. Überhaupt
ist er kein grosser Fresser und ich muss seinen Speisezettel sehr abwechslungsreich
gestalten damit er, seiner Größe entsprechend, genug frisst.
Er versteht sich sehr gut mit allen Hündinnen aus dem Dorf, mit denen
er oft beim Spazierengehen herumtoben kann, wurde aber von drei Rüden
schon ein paar mal angegriffen, obwohl er absolut nicht dominant ist.
Nanuk tapst gerne im Wasser herum und geht sogar gelegentlich freiwillig
schwimmen. An Sandhaufen und Badestränden bekommt er normalerweise
seine "närrischen 5 Minuten" und wühlt und springt,
wie von einer Wespe gestochen, herum.
Ganz toll an Nanuk ist, dass er nicht vom Haus wegläuft. Er legt
sich meist vor das Gartentor auf die Strasse und bei Menschen die er nicht
kennt, bellt er kurz und begrüßt sie dann freundlich. Bekannte
und sogar den Briefträger läßt er ohne Probleme durch
das Gartentor bis zur Haustüre. Ist er jedoch im Garten "eingesperrt",
bellt er jeden Passanten kurz an.
Eine Unart von ihm: er hat frischen Kuhmist zum "Fressen" gern.
|
| |
Wie
kam Nanuk zu uns:
Ich war schon seit einiger Zeit auf der Suche nach einem Welpen einer
großen Rasse und informierte mich übers Internet auch über
Herdenschutzhunde. Nach langer, erfolgloser Suche in der Tageszeitung
und im Internet, befolgte ich dann doch noch den Rat meiner Freundin ins
Tierheim zu schauen.
Ich erkundigte mich zuerst telefonisch und ließ mir einen Neufundländer
zum Spazierengehen "reservieren". Als wir dann im Tierheim ankamen,
sahen wir dann Nanuk. Unabhängig voneinander waren mein Mann und
ich beim Anblick von Nanuk, der zu dieser Zeit noch Lucky 3 hieß,
überzeugt, dass er unser Hund ist. Ich war mir ziemlich sicher, dass
Nanuk ein Hirtenhund sei. Wir waren dann überrascht, als man uns
sagte, dass Nanuk ein reinrassiger Maremmano war. Das Tierheimpersonal
hatte den Namen zwar falsch gesagt, aber durch meine vorherige Suche im
Internet, konnte ich mich an den richtigen Namen der Rasse erinnern. Beim
ersten Spaziergang mit ihm überzeugte er uns mit seiner Ruhe und
Gelassenheit und wir durften ihn nach einem zweiten Spaziergang mit nach
Hause nehmen.
Es war sicherlich ein Glück für Nanuk, dass er nur zwei Wochen
im Tierheim war und er hat sich sehr schnell bei uns eingewöhnt.
Wir sind inzwischen so begeistert von dieser Rasse, dass wir uns schon
überlegen, ob wir nicht noch eine Maremmano-Hündin (Welpe) bei
uns aufnehmen sollten.
Sein freundliches Wesen, seine Selbstänigkeit und Gelassenheit machen
Nanuk zu unserem idealen Begleiter und Familienhund.
|