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| Der Maremmano als Herdenschutzhund | |||||||||||||
| Herdenschutz früher und heute | |||||||||||||
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Der Maremmano wird von den Schäfern Italiens seit jeher für den Schutz von Vieh, hauptsächlich von Schafen, eingesetzt. Dieses Schutzverhalten wurde in rigoroser genetischer Selektion über die Jahrhunderte perfektioniert. Unerwünschte Wesensmerkmale wurden dabei konsequent unterdrückt. So entstand ein Arbeitshund der die Schafherden in den Weiten der italienischen Berge gegen Grosswild schützt.
Früher wurde der Herdenschutz hauptsächlich gegenüber Bären, Wölfen, Adlern und andern Raubvögeln, sowie Dieben praktiziert. In der heutigen Zeit gibt es keine Bären mehr in Mitteleuropa und die Wölfe und Adler sind ebenfalls stark dezimiert worden. Geblieben sind vereinzelte Wölfe, Diebe und Raubvögel. So wurde der Einsatz dieses Hundes mit der Zeit immer weniger wichtig. Die moderne Schafhaltung mit Einzäunung und festen Revieren förderte diese Entwicklung noch zusätzlich. Die Hunde wurden daher vermehrt auch als Hofhunde eingesetzt oder verwilderten und streiften herrenlos umher. Kettenhaltung auf Höfen machten aus diesen Tieren teilweise aggressive unberechenbare Wachhunde und hungernde umherstreifende Rudel machten nun selbst Jagd auf Schafe und Wild. In den 50er Jahren wurde der Maremmano wiederentdeckt und als Rasse anerkannt. Er wurde nun auch salonfähig, sprich er wurde wieder gezielt gezüchtet, sei es nun als Herdenschutzhund oder neuerdings auch als prestigeträchtiger Haushund.
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