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Der Maremmano Abruzzese
ist, wie fast alle Rassen, auch vom FCI (Federation Cynologique International)
registriert und standardisiert.
FCI Standard: FCI Nr. 201 Cane da pastore Maremmano-Abruzzese,
Zuordnung: Gruppe 1 Hüte- und Treibhunde, Sektion 1 Schäferhunde.
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Eine der besten
Definitionen der Herdenschutzhunde beschreibt Dr. Karl Hermann Finger
im Buch 'Hirten- und Hütehunde': Zitat "Oberbegriff Herdengebrauchshunde,
zum Schutz gegen Beutegreifer und Diebe Herdenschutzhunde (engl.:
livestock guard oder protection dogs). Ihr Platz ist auf der Weide,
meistens ohne Aufsicht, und bei der Marschbewegung innerhalb und
an allen Seiten der Herde." Zitat Ende.
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Maremmanos
mit ihrer Herde |
Hierzu
ist anzumerken, dass das Wort Herdenschutzhund ein neuzeitlicher Begriff
ist, der immer wieder zu Diskussionen führt. Man könnte
auch sagen Herdenwachhunde, richtig ist aber der althergebrachte Ausdruck:
Hirten- oder Herdenhund.
Um Irrtümer auszuschliessen verwende ich aber trotzdem den Ausdruck
'Herdenschutzhund'. |
Im
Gegensatz dazu die Hütehunde, also Schäferhunde (sheepdogs oder
shepherd dogs), die in der Strassenmitte dicht neben der Herdenseite,
oder an Kleingruppen oder Einzeltieren an weitläufigen Weiden oder
in Koppeln und Schafhöfen arbeiten, aber nie in die Herde hineingehen.
Zu den Herdenschutzhunden
zählen grosse bis sehr grosse Typen. Die Rüden haben mindestens
65 bis fast 90 Zentimeter Schulterhöhe und wiegen 40 bis 70 Kilo,
Hündinnen haben 60-75 cm Schulterhöhe und wiegen 35-55 kg. Zu
den bekanntesten Herdenschutzhunden zählt der Kuvasz (heute fast
nur noch als Haushund anzutreffen), der Pyrenäenberghund, der Mastín
Español, der Kangal, der Do-Khyi, der Aidi etc.
Der Maremmano gehört zu den 'grossen Weissen', das sind: Pyrenäenberghund,
Slovenischer Cuvac, Ungarischer Kuvasz, Polnischer Podhalanski, und der
Türkische Akbas.
Alle diese Hunde stammen aus dem asiatischen Raum und haben bis auf kleine
Unterschiede dieselben Charaktereigenschaften.
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| Alarmbereit,
ein Unbekannter nähert sich. |
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Bei den Maremmanos
ist das Fell sehr dicht, mit viel Unterwolle. Die Haare sind lang
und meist weiss, vielfach mit kleinen bräunlichen Einfärbungen.
Nasenspiegel, Fusssohlen, Krallen und Schleimhautränder sind
schwarz. Die Augen sind schwarz bis dunkelbraun und mandelförmig.
Der Körper wirkt rechteckig, manchmal ist die hintere Partie
sogar etwas höher als die Vordere, was dem Hund eine gewisse
Würde verleit. Er wirkt majestätisch und kräftig,
bewegt sich aber anmutig.
Die Ohren sind kurz behaart, hängend und anliegend. Die Hals-
und Nackenpartie ist ausserordentlich kräftig, mit fast löwenartiger
Mähne.
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